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Brief Seite 1 an den  Feininger-Schüler Waldemar Eckertz, mit Holzschnitt
 

Diesen handgeschriebenen Brief über zwei Seiten schrieb Lyonel Feininger seinem Schüler Waldemar Eckertz (1878-1947) im Jahre 1918. Er datiert: Zehlendorf-Mitte Königstr. 32 d(en) 27. Sept. 1918. Oft verwendete Lyonel Feininger in seinen Briefen Holzschnitte. So auch hier. Im Text äußert sich Lyonel Feininger zu seinem Gesundheitszustand, dem Nicht-Malen von Bildern und der Tatsache, dass ihn der Holzschnitt völlig in den Bann geschlagen hat: "Ich habe seit einem Jahre eigentlich kein Bild mehr gemalt, daran hindert mich mein Leiden, aber ich habe angefangen, wieder etwas mit Ölfarben umzugehen. Was mich jetzt völlig in Bann geschlagen hat, ist der Holzschnitt. Ich habe im Mai damit angefangen und seither kaum etwas anderes getan als Holzstöcke zu fabrizieren. Über 80 dieser Werke habe ich zuwege gebracht und bin immer dabei, neue Platten vorzunehmen..."

Zum Holzschnitt im Kopf des Feininger-Briefes an Waldemar Eckertz: Laut Werkverzeichnis Prasse ist dies die Arbeit W 84 ‚Gelmeroda church and houses - Gelmeroda Kirche und Häuser‘ oder auch 'Tiny church‘. Feininger Werkverzeichnis Nummer: F. 1869. 74 x 61 mm. In 4 Zuständen bekannt, insgesamt nur wenige Exemplare. Lyonel Feininger hat den Stock als Nummer 69 im Jahre 1918 geschnitten.

Preis auf Anfrage.

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Deutsch-Polnische Feininger-Kultur-Route im Aufbau Der Feininger-Enkel Conrad Feininger übernimmt die Schirmherrschaft

Benz. Anläßlich des 150. Geburtstages von Lyonel Feininger am 17. Juli 2021 hat ein deutsch-polnischer Initiativkreis unter der Leitung des Usedomer Galeristen Hannes Albers die Arbeit an einer Deutsch-Polnischen Lyonel-Feininger-Kultur-Route zwischen Rügen und Deep bei Treptow an der Rega aufgenommen. Diese Route soll die Ostsee-Stationen von Lyonel Feininger (1871-1956) während seines Deutschland-Aufenthaltes nachzeichnen. Sie soll das Feininger-Bewußtsein in dieser deutsch-polnischen Landschaft pflegen und den Einheimischen und Urlaubern die weltweite Bedeutung von Lyonel Feininger nahebringen.

Die Ostsee besuchte Lyonel Feininger erstmalig 1891 auf Rügen und letztmalig 1935 in Deep bei Treptow an der Rega, dem heutigen Polen, zwei Jahre vor seiner Rückkehr in seine Geburtststadt New York. Die Erinnerung an die Ostsee blieb im Künstler bis zu seinem Tode 1956 lebendig.

Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Conrad Feininger, ein Enkel des heute weltberühmten Bauhaus-Künstlers übernommen. In einer Mail an Hannes Albers in Benz auf Usedom schreibt der Enkel, der heute in Dessau lebt und die Spuren seines Großvaters mit Leidenschaft in Deutschland nachverfolgt: Ich freue mich darauf, mit Euch Allen an dieser wunderbaren Idee zu arbeiten.

Feininger-Orte an dieser Route zwischen der deutschen Insel Rügen und dem polnischen Ort Deep bei Treptow an der Rega sind: Rügen. Ahrenshoop. Graal. Ribnitz. Greifswald. Usedom. Swinemünde. Stettin. Greifenberg. Kolberg. Hoff. Treptow an der Rega. Deep.

Kontakt-Anschrift der Kultur-Route: Hannes Albers, Edition Feininger, Kunst-Kabinett Usedom. Benz. Usedom. Mail info@kunstkabinett.de. Telefon 038.379.20184. Privat 038.379.20.141. Labömitzer Straße 11, 17429 Benz, Usedom.